Banken und Finanzdienstleister

Die Zukunft von Banken und Finanzdienstleistern mit dem richtigen Transformation Management gestalten
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Bereits seit Jahrzenten stehen etablierte Banken und Finanzdienstleister unter starkem Veränderungsdruck – und dieser wird von Jahr zu Jahr immer stärker. 

Um adäquat mit diesem Veränderungsdruck umgehen zu können und zukunftsfähig aufgestellt zu sein, ist eine Transformation hin zu einer hyper-anpassungsfähiges Organisation erforderlich. Einen solchen ganzheitliche Ansatz haben bislang allerdings nur sehr wenige etablierte Banken und Finanzdienstleister in Angriff genommen. 

Die 5 Hot Topics für europäische Banken und Finanzdienstleister

Prozesse erweitern und dabei die regulatorischen Anforderungen im Auge behalten

  1. Implementierung von DORA, Basel IV & Co.: DORA soll die Widerstandsfähigkeit der Finanzunternehmen gegen IT-bezogene Risiken erhöhen, Basel IV soll die Kapitalanforderungen weiter verschärfen und strengere Vorschriften für die Risikobewertung von Kreditportfolios einführen.
  2. Klimawandel-Risikobewertung: Es wird erwartet, dass die Regulierungsbehörden die Anforderungen an die Offenlegung von Klimawandel-Risiken erhöhen werden, um sicherzustellen, dass Banken ihre Risiken in Bezug auf den Klimawandel verstehen und angemessen darauf reagieren.
  3. Digitale Identität: Regulierungsbehörden könnten die Einführung von Digitalen Identitäten fördern, um die Sicherheit bei Online-Transaktionen zu erhöhen und Betrug zu vermeiden.
  4. Überwachung von BigTech-Unternehmen: Regulierungsbehörden könnten die Überwachung von BigTech-Unternehmen erhöhen, die Finanzdienstleistungen anbieten, um sicherzustellen, dass sie den gleichen regulatorischen Standards wie traditionelle Banken entsprechen.
  5. Datenschutz: Es ist wahrscheinlich, dass der Datenschutz auch in Zukunft ein wichtiger regulatorischer Schwerpunkt bleiben wird, da die Bedenken der Verbraucher hinsichtlich des Schutzes ihrer Daten weiter zunehmen.

Die richtigen Antworten in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten

  1. Politische Unsicherheit: Die politischen Veränderungen und Instabilitäten in vielen Ländern können die Stabilität des Finanzsystems gefährden und sich negativ auf die Finanzmärkte auswirken. Dies kann zu einer Unsicherheit der Investoren führen und das Vertrauen in das Finanzsystem beeinträchtigen.
  2. Terrorismus und Cyberkriminalität: Die zunehmende Bedrohung durch terroristische Aktivitäten und Cyberangriffe kann sich auch auf die europäischen Banken auswirken. Cyberangriffe können zu einem Diebstahl von Daten und Informationen führen, was das Vertrauen der Kunden in die Banken untergraben kann.
  3. Sanktionen und Handelskriege: Die Verschärfung von Sanktionen und Handelskriegen kann zu einem Anstieg der geopolitischen Risiken führen, was sich negativ auf die Wirtschaft und die Finanzmärkte auswirken kann. Dies kann zu einem Rückgang des Handelsvolumens und einem Anstieg der Kreditrisiken führen.
  4. Schnell steigende Zinsen: Der schnelle Anstieg der Marktzinsen kann Institute in Bedrängnis bringen. Die Geldhäuser haben in der Vergangenheit langfristige Kredite zu niedrigen Zinsen vergeben und müssen nun für ihre Refinanzierung deutlich mehr bezahlen. 
  5. Ukraine-Krieg: Für Banken ist ein Ausfall von Kunden in besonders betroffenen Wirtschaftssektoren schwer abzuschätzen. Zu überprüfen sind Exposures gegenüber Kunden mit engen geschäftlichen Verbindung nach Russland oder in die Ukraine. Aber auch Kunden, die durch die Pandemie bereits erheblich betroffen sind, können ein erhöhtes Risiko darstellen. 

Den notwendigen technologischen Wandel erfolgreich gehen

  1. Konkurrenz durch Fintech-Startups: Die aufstrebenden Fintech-Unternehmen bieten innovative und bequeme Lösungen für Bankdienstleistungen an. Dies kann dazu führen, dass traditionelle Banken Kunden an diese neuen Anbieter verlieren.
  2. Cyber-Sicherheit: Die fortschreitende Digitalisierung erhöht das Risiko von Cyber-Angriffen auf Banken und ihre Kunden. Die Banken müssen sicherstellen, dass sie über ausreichende Schutzmechanismen verfügen, um diese Bedrohung zu minimieren.
  3. Änderungen im Kundenverhalten: Die Kunden von heute erwarten eine nahtlose Erfahrung, wenn es um Bankdienstleistungen geht. Sie sind bereit, auf mobile Lösungen umzusteigen und Online-Banking zu nutzen. Banken müssen sicherstellen, dass sie diese Erwartungen erfüllen können, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
  4. Regulatorische Anforderungen: Der technologische Wandel hat auch Auswirkungen auf die regulatorischen Anforderungen an Banken. Die Banken müssen sicherstellen, dass sie diesen Anforderungen entsprechen und ihre Prozesse entsprechend anpassen.
  5. Legacy-Systeme: Viele Banken haben veraltete Systeme, die es schwierig machen, sich an die sich ändernde Technologie anzupassen. Die Aktualisierung dieser Systeme kann jedoch teuer und zeitaufwendig sein, was zu einer weiteren Herausforderung für die Banken führen kann.

Dem Wettbewerb standhalten und im Wandel die richtigen Entscheidungen treffen

  1. Schnell steigende Zinsen: Der schnelle Anstieg der Marktzinsen kann Institute in Bedrängnis bringen. Die Geldhäuser haben in der Vergangenheit langfristige Kredite zu niedrigen Zinsen vergeben und müssen nun für ihre Refinanzierung deutlich mehr bezahlen. 
  2. Digitale Transformation: Die Digitalisierung hat dazu geführt, dass neue, technologiebasierte Wettbewerber wie Fintechs und BigTechs in den Markt eintreten und die etablierten Banken unter Druck setzen. Banken müssen daher ihre Geschäftsmodelle und Prozesse anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
  3. Regulierung: Die Bankenregulierung ist in Europa sehr komplex und umfangreich, was insbesondere für kleinere Banken eine Herausforderung darstellt. Sie müssen zusätzliche Ressourcen für Compliance und Risikomanagement bereitstellen, was ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen kann.
  4. Geopolitische Unsicherheiten: Geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und politische Unruhen können die wirtschaftliche Stabilität beeinträchtigen und damit das Geschäft der Banken beeinflussen.
  5. Demografischer Wandel: Die europäische Bevölkerung altert, was zu einer Veränderung der Nachfrage nach Finanzprodukten führt. Banken müssen ihre Angebote entsprechend anpassen, um auf die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung einzugehen.

Den Wandel mit den richtigen Fachkräften angehen

  1. Rekrutierung von Fachkräften: Eine der größten Herausforderungen für europäische Banken besteht darin, qualifizierte Fachkräfte zu finden und zu rekrutieren. Insbesondere in den Bereichen Technologie und Digitalisierung sind hochqualifizierte Mitarbeiter rar. Es ist schwierig, Bewerber mit den richtigen Fähigkeiten und Erfahrungen zu finden und sie von der Konkurrenz abzuwerben.
  2. Wettbewerbsfähigkeit: Der Fachkräftemangel kann die Wettbewerbsfähigkeit von Banken beeinträchtigen. Wenn sie nicht in der Lage sind, die richtigen Talente anzuziehen, könnten sie Schwierigkeiten haben, mit anderen Banken und FinTech-Unternehmen zu konkurrieren, die über eine talentierte Belegschaft verfügen.
  3. Kosten: Die Einstellung und Bindung von qualifizierten Fachkräften kann teuer sein. Banken müssen möglicherweise höhere Gehälter und Vorteile anbieten, um Talente anzulocken und zu halten. Dies kann die Kosten für die Bank erhöhen und ihre Rentabilität beeinträchtigen.
  4. Risiken: Der Fachkräftemangel kann auch das Risiko von Fehlern und Betrug erhöhen. Wenn Banken nicht über genügend qualifizierte Mitarbeiter verfügen, um alle Aufgaben und Verantwortlichkeiten angemessen zu erfüllen, können Fehler und Risiken entstehen, die zu finanziellen Verlusten führen können.
  5. Innovation: Die Einstellung von Talenten ist entscheidend für die Innovationsfähigkeit von Banken. Wenn sie nicht über die richtigen Talente verfügen, können sie Schwierigkeiten haben, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln, um mit den sich schnell verändernden Bedürfnissen der Kunden Schritt zu halten.